Gestern waren meine Aikido-Kollegen und ich bei unserem fast allwöchentlichen Kinobesuch im zweiten Teil von Quentin Tarantinos “Kill Bill”.
Beide Filme (erster und zweiter Teil) sind schon ziemlich cool. Technisch gesehen ist der Film meiner Meinung nach sehr interessant. Auch ästhetisch ist er oft ansprechend - trotz den andererseits sehr blutigen Szenen. Ich denke hier z.B. an den Schwertkampf vor blauem Hintergrund im ersten Teil. Die Musik trägt zu dieser Ästhetik sehr viel bei. Im zweiten Teil fand ich die Szene, in der die Braut in einem Sarg vergraben wurde sehr interessant. Man sieht nichts, hört nur, und kann sich daher irgendwie besser in diese verzweifelte Situation hineinversetzen.
Im zweiten Teil wird mehr gesprochen als im ersten. Es fließt auch weniger Blut. Die Schwertkampfszenen werden durch Kung Fu-Szenen verdrängt, die jedoch auch sehr gut gemacht sind.
Auch der zweite Teil strotzt nur so vor Filmzitaten und Anleihen an allen möglichen Film-Genres. Da ist z.B. Pai Mei, der Kung Fu-Meister. Dessen lange weisse Haare nicht so recht zu den Gesichtszügen eines 30jährigen passen – easterntypisch.
Das Ende ist etwas verwirrend – zumindest für mich waren die Gefühlswandlungen nicht gut verständlich.
Insgesamt ein guter bis sehr guter Film.





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