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„I, Robot“ – review

Meine Gedanken zum Film „I, Robot“ sind folgende:

  • Die Roboter waren nichts weiter als ein Mittel zum Zweck: kein Roboter war böse oder gut, sondern jeder hat nur das getan, was man ihm aufgetragen hat.
  • Die Asamov’schen Regeln haben nicht ausgereicht, da es scheinbar die Möglichkeit gab, diese zu umgehen. Ich sehe das als grosses Problem an: schon heute gibt es z.B. Leute, die sich Kopierschutzmechanismen ausdenken, und Leute, die diese Mechanismen aushebeln. Es gibt Firewalls und Leute, die diese umgehen wollen (genannt: Hacker). Was ich damit sagen will: immer wenn man sich sicher fühlt, wird jemand kommen und diese Idylle zerstören – ob bewußt und gewollt oder unbewußt und ungewollt. Dazu braucht es nicht erst Maschinen oder Programme. Absolute Sicherheit kann es nicht geben.
  • Wie sehr die Roboter nur Befehlsempfänger waren, zeigt der Umstand, dass Sonny, obwohl er als logische Maschine Vikis Ausführungen über die Menschen und die Freiheit bejahen hätte müssen, Vikis Ruf nicht gefolgt ist. Dies tat er aber nicht, weil er mit den Menschen Mitleid hatte oder so etwas, sondern weil er erst seinen Auftrag, Viki zu zerstören, befolgen musste.
  • Das Erschreckende in diesem Film war die Mächtigkeit des Überwachungssystems. Hier fand keine klassische Trennung von Judikative (als Kontrollinstanz) und Exekutive (als ausführende Kraft) statt, sondern alles vereinte sich in Viki. Viki besass eine Art Monopol mit ungeahnten Fähigkeiten. Es überwachte nicht mehr nur, es kontrollierte (z.B. Prof. Lenning in seinem Labor, der dort wohl über Monate hinweg eingesperrt war). Bei mir hat dieser Film Erinnerungen an den Roman und den Film 1984 hervorgerufen. Diese Überwachung/Kontrolle als Einschränkung der Freiheit.
  • Auch denke ich, dass die Gefühle und Träume, die der Roboter „entwickelt“ hat, erstmal nichts weiter als programmierte Codeschnipsel sind: sein Traum war ein Bild, ein bewusstes Bild, das der Roboter zwar nicht deuten vermochte (er wusste nicht, woher der Traum/das Bild kam), das ihm aber nicht zufällig seiner geistigen Gedankenwelt entsprungen ist, sondern bewusst von Prof. Lenning abgespeichert wurde, um damit dem Polizisten (Will Smith) einen weiteren Hinweis zu geben.
  • Schliesslich war die Produktplatzierung äusserst störend. Bei soviel versteckter Werbung bräuchte man doch in den Kinos, im Fernsehen, … kaum mehr Werbung zeigen, oder? 😉

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