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Fehler beim Erstellen von Webseiten

Auf 456 Berea Street gibt es einen interessanten Eintrag mit dem Titel Web development mistakes, dem ich jedem, der sich ernsthaft mit dem Erstellen von Webseiten beschäftigt, ans Herz legen möchte.

Eine kurze Zusammenfassung der mir wichtigsten Punkte

  • Verwende das richtige DOCTYPE
  • Das span-Element ist nicht dafür da, das font-Element zu ersetzen.Mit dem span-Element soll nicht der gleiche Schabernack getrieben werden wie mit dem – seit HTML 4.01 deprecateden – font-Element. Es sollte also nicht alls eierlegende classverseuchte Wollmilchsau gehalten werden. Man nennt sowas Spanmania.
  • Behandle das Web nicht so, als wäre es ein Printmedium.
  • Sei semantisch in deiner Auszeichnung.
  • Lass deine Seite nicht von aktiviertem JavaScript abhängen. Es gibt kaum etwas schlimmeres als eine Navigation, die nur bei eingeschaltetem JavaScript (oder Java) funktioniert.
  • Betreibe nicht Browser sniffing, d.h. schicke nicht verschiedene Seiten und/oder unterschiedliches CSS zu verschiedenen Browsern.

Viel Spaß beim Umsetzen…!

{ 4 } Comments

  1. Tilmann R | 2004/8/26 at 01:14 | Permalink

    Ich glaube kaum, daß Roger in seinem Artikel die Verwendung von <span class=”irgendwas”> </span> verurteilt und statt dessen <font> verwendet sehen will:

    Original geschrieben von Roger (Berea Street)
    Old skool HTML
    Multiple nested tables, spacer GIFs, elements, presentational markup. So common I don’t really have to mention it here.

    Vielmehr sollen, wo immer es geht, die existierenden HTML-Tags verwendet werden, anstatt “nackte” Tags wie span und div auf das Aussehen zu trimmen, das erstere bereits haben.

    Hintergrund zum font-Tag:

    Original zu finden unter http://selfhtml.teamone.de/html/text/schrift.htm#art_groesse_farbe
    Die hier beschriebenen HTML-Elemente sind als deprecated eingestuft, das heißt, sie sollen in Zukunft aus dem HTML-Standard entfernt werden. Da es sich bei diesen Elementen um die schlimmste “Verunreinigung” von HTML als reiner Struktursprache handelt, die bisher passiert ist, gibt es richtige Kampfschriften und Hetzkampagnen gegen die weitere Verwendung dieser Elemente im Web. Diese Elemente stellten eine Notlösung in jener Zeit dar, als HTML noch keine Formatiersprache wie CSS zur Seite stand.

    Im Hinblick auf die Rückwärtskompatibilität zu Netscape 3.x kann der Gebrauch der hier beschriebenen Elemente noch nicht grundsätzlich verdammt werden. Aber bevor Sie auf Style-Angaben verzichten, verzichten Sie mittlerweile lieber auf die hier beschriebenen Elemente und benutzen Sie die CSS-Entsprechungen.

    Gruß, Tilmann

  2. Steffen | 2004/8/26 at 01:48 | Permalink

    Hallo Tilmann,

    Ich glaube kaum, daß Roger in seinem Artikel die Verwendung von <span class="irgendwas"> </span> verurteilt und statt dessen verwendet sehen will

    Das habe ich auch nicht behauptet.

    Mit

    Das span-Element ist nicht dafür da, das font-Element zu ersetzen. Man nennt sowas “Spanmania”.

    spreche ich eine 1:1 ‘Übersetzung’ an. D.h. was man früher mit dem font-Element gemacht hat, machen viele heute mit dem span-Element: Missbrauch.

    Nochmal: Die Leute stellen fest – irgendwie, vielleicht per Validator? – dass ihre Seiten durch die Verwendung von font nicht valides XHTML sind. Also nehmen sie span her und tuen genau das, was sie mit font gemacht haben.

    Und wenn du dir die DenkZEIT noch ein bisschen angesehen hättest, hättest du feststellen können, dass ich sehr für semantisches Auszeichnen bin. Verfechter möchte ich nicht sagen – kommt aber ganz gut hin.

    schöne Grüße

  3. Tilmann R | 2004/8/28 at 11:42 | Permalink

    Hallo Steffen,

    ich hatte mich auch etwas gewundert, Dich so etwas schreiben zu sehen, da ich weiß, daß Du für semantische Auszeichnung und valides HTML bist:

    Das span-Element ist nicht dafür da, das font-Element zu ersetzen. Man nennt sowas “Spanmania”.

    Ohne Deine Erklärung im Kommentar hatte ich das tatsächlich so interpretiert, man solle eher “font” beibehalten, als es durch “span” + “class” zu ersetzen. Aber jetzt ist das Mißverständnis ja ausgeräumt und auch beim schnellen Lesen tappt man nicht mehr in die Falle. Danke!

    Gruß, Tilmann

  4. Steffen | 2004/8/28 at 01:44 | Permalink

    Hallo Tilmann,

    Um auch zukünftigen Lesern ‘eindeutiger’ zu sein, habe ich den Text im Eintrag ein wenig abgeändert.

    Jetzt ist es weniger sachlich, aber hoffentlich verständlicher… ;-)

    schöne Grüße
    Steffen

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