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Sky Captain and the World of Tomorrow

Eine Szene aus 'Sky Captain' von 2004

Gestern war ich in Sky Captain and the world of tomorrow. Meine Erwartungen waren nicht sonderlich hoch, nach all dem, was ich im Netz bisher gelesen hatte.

Interessant an der Herstellung des Films ist, dass fast alle Szenen im Computer erstellt wurden, die Schauspieler also hauptsächlich vor Blue Screens agierten.

Vom visuellen Gesichtspunkt betrachtet ist der Film auch wirklich klasse. Die Geschichte auf der anderen Seite ist schnell erzählt, aber dennoch spannend: Sie spielt in den 1930er Jahren, berühmte Wissenschaftler werden entführt, Roboter greifen Metpropolen an und stehlen Ressourcen. Hinter allem steckt Herr Totenkopf. Eine Reise rund um die Welt beginnt. Die erinnert ein wenig an Indiana Jones. Der Sky Captain, gespielt von Jude Law ist dabei ungefähr genauso chauvinistisch wie Indiana.

Eine Szene aus 'Flash Gordon' von 1936

Der Film hat mich sehr an die Flash Gordon Serie von 1936 erinnert, die ich als Kind – in einer Wiederholung 😉 – so gerne gesehen habe.

Sprich: Der Film ist ‚trashig‘ und dennoch gut. Vielleicht gerade deswegen. Ich denke nicht, dass er Anspruch auf großes erhebt. Er will aber sicherlich unterhalten, und das tut er in einem Maße, wie das die letzten , die ich so gesehen habe (letzte Woche: Der Manchurian Kanditat) nicht unbedingt getan haben.

Wie bereits erwähnt ist der Film visuell (d.h. hauptsächlich computergraphisch) sehr schön und interessant gemacht. Alles ist weichgezeichnet, auch die Schauspieler, speziell natürlich die Gesichter. Das erzeugt eine gewisse pulp-mäßige Atmosphäre. Auch wird auf eine interessante Weise mit Licht und Schatten gespielt. So z.B. als Polly Perkins, gespielt von Gwyneth Paltrow, in einer Menschenmenge stehend als einzige ein angeleuchtetes Gesicht hat. Naja.

Im Großen und Ganzen hat mir der Film gut gefallen. Leichte Unterhaltung, gut gemacht. Ich glaube, der Film gefällt mir gerade wegen seiner ‚Trashigkeit‘ und seiner Reminiszenz an alte, sehr alte, SciFi-Klassiker. Es gibt auch einige witzige Momente. Der Schluß des Films ist sogar einer der witzigsten, die ich seit langem gesehen habe. Auf diese Pointe wird auch schon lange vorher hingearbeitet:

Polly
Du brauchst nichts sagen.
Cap
Objektiv – Deckel

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