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Trackback oder Pingback?

Fledermaus im Blütenanflug

Alp äußerte sich gerade in Track-Bäckereien über den gegenwärtigen ‚Hype‘ um Trackback und die Gefahr proprietärer Formate zum Benachrichtigen von referenzierten Seiten (neben den Referrer-Logs oder BackLinks).

Für die DenkZEIT habe ich aus diesem Grund nur Pingbacks aktiviert. D.h. Einträge können nicht getrackbackt werden. Durch diese Festlegung auf einen Standard möchte ich für meinen Teil einer Auswucherung der Spezifikationen entgegentreten.

Trackback ist kein sonderlich ausgereifter Standard. Die Implementierung von Trackback ist schwierig. Das ist schlecht für Standards (war bei HTML auch nicht anders).

Das tolle an Pingback ist in meinen Augen, dass dafür nichts auf der angepingten Seite vorhanden sein muss ausser dem Pingback-Server selbst.

Bei Trackback muss zusätzliches Markup eingefügt werden, damit die Seite referenziert werden kann (und ich bin eher Markup-Minimalist). In der Natur der Sache (Markup) liegt, dass so nur in Markup (also (X)HTML, XML) Trackback verwendet werden kann. Pingback hingegen kann für alle beliebigen Dokumente im Internet verwendet werden. Dafür ist nur nötig, dass im http-Header die nötigen Daten gesendet werden. Es können also auch z.B. reguläre Text-Dateien und Bilder angepingt werden.

In meinen Augen sind Pingbacks daher die sauberere, durchdachte Lösung.

Mehr zu Pingback gibt’s u.a.:

Der erste Link in der List erklärt auch gleich, warum man Pingbacks Referrern vorziehen sollte: Pingbacks rauschen weniger.

In meinen Augen spricht also ziemlich viel für Pingbacks und einiges gegen Trackbacks. Zeit sich zu entscheiden.

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