Skip to content

Google für Akademiker und Bibliophile

Google ist mit Google Scholar im November 2004 in Konkurrenz zu Citeseer getreten. Beide Dienste erlauben die Suche von wissenschaftlichen Arbeiten.

Google erhielt dabei von einigen Herausgebern die Erlaubnis, auch den Inhalt des betreffenden Dokuments zu durchsuchen. Somit sind diese Teile des Deep Web für die wissenschaftliche Recherche online zugänglich geworden. Zusammen mit der Tatsache, dass google auch Bilder versteht, sollte dieser Service mächtige Möglichkeiten bieten.

Auf /. habe ich gerade erfahren, dass Google jetzt bei der Digitalisierung des Bücherbestands der Harvard Universität behiflich ist. Es werden Bücher eingescannt, die in der Public Domain sind.

Wow, immer mehr Wissen online verfügbar. Aber für Bibliophile ist das wohl eigentlich nichts. Das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten und darin zu Blättern fehlt bei einer digitalen Ausgabe natürlich. Dafür findet man leicht eine gesuchte Textstelle und kann einfach Textstellen kopieren. Auch praktisch. Irgendwie.

Nachtrag

Heise hat heute einen Eintrag Googles “Scholar”-Dienst bedroht die Fachverlage und verweist auf einen Artikel Wie das Wissen in das Internet kommt.

Auf Supid Evil Bastard gibt’s Google wants to be your public library.

Post a Comment

Your email is never published nor shared. Required fields are marked *