Den Namen ‘Python’ – im Zusammenhang mit Programmiersprachen – habe ich schon ein paar Mal gehört und gelesen. Als jemand, der hauptsächlich in Java programmiert wurde mir diese Sprache das erste Mal Jython von Tim Bray schmackhaft gemacht. Von dort aus ging’s dann über Language Fermentation zu Bruce Eckels Strong Typing vs. Strong Testing (Does Java need Checked Exceptions? ist übrigens auch sehr interessant und kann zu angeregten Diskussionen unter Kollegen führen. Der ‘Fermentation’-Artikel erklärt das Prinzip noch etwas eingehender.) und danach direkt zu python.org.
Warum eine Skriptsprache?
Erst vor Kurzem habe ich angefangen mich mit Skriptsprachen (PHP und JavaScript – in dieser Reihenfolge) auseinanderzusetzen.
An solchen Sprachen gefällt mir, dass man sie relativ schnell lernt und sehr schnell erste Ergebnisse einfährt. PHP fand ich interessant, weil es sich von Java – was ich normalerweise programmiere – stark unterscheidet. Noch mehr, als das JavaScript ohnehin schon tut:
- PHP hat dynamische Typbindung, man braucht also Variablen nicht zu deklarieren.
- Man kann Funktionen wie Variablen verwenden. Ohne irgendwelche Umwege.
- Man hat assoziative Arrays.
- Man kann schon ziemlich komplexe Sachen damit machen. Weblogengines, z.B.
- PHP wird serverseitig eingesetzt.
Also: Öfter mal was Neues. In diesem Geiste habe ich mich jetzt daran gemacht, mir Python etwas näher anzuschauen.
Warum Python?
Python kann das, was ich oben für PHP angeführt habe, auch. Irgendwie. Zusätzlich interessiert mich an Python:
- Die schöne Syntax (Codeblöcke werden nicht durch Klammerung, sondern durch Einrückung definiert. Für Variablennamen wird nicht das ‘$’ verlangt, wie in Perl oder PHP.).
- Die Objektorientiertheit (obwohl man die auch bei PHP und JavaScript haben kann).
- Die Mächtigkeit. Offensichtlich kann man mit Python auch leicht große Anwendungen programmieren. Google und Zope (ein Applikationsserver) werden beispielsweise in Python entwickelt.
- Man kann Python selbst erweitern. Dazu muss man C können. Naja, notfalls.
Wegen der Eleganz der Syntax wird Python manchmal auch als Executable pseudocode
bezeichnet. Nett…
Und sicherlich eingänglicher, als Lisp als Pseudocode zu verwenden.
Da ich erst damit begonnen habe, kann ich noch nicht viel mehr über Python sagen. Mich würde noch eine Schnittstelle zwischen Python und PHP interessieren, d.h. ich möchte in vorhandenem PHP-code Python-Skripts ansprechen. Vielleicht weiss da ja jemand was. Ansonsten:
Links
Noch einige Links zu nützlichen Python-Seiten.
- Die offizielle Python-Seite
- Einführung in die Mächtigkeit von Py
- Instant Python — eine Einführung für Programmierer. Kurz und knackig.
- Python Tutorial — das offizielle Tutorial. Lang und knackig.
- Python/Grimoire, eine Sammlung kleiner Lösungen in Py.
- Das Python Cookbook bietet umfangreiche Lösungen.
- http://www.freedom-to-tinker.com/tinyp2p.html –Ein P2P Server und Client in 15 Zeilen Code. Als Schmankerl, sozusagen.
Somit: Happy Pying!





{ 1 } Comments
danke für die umfassende erklärung. martin{ 3 } Trackbacks
[...] Steffen @ 02:21Bei eingehenden Recherchen zu meiner neuen Lieblingsprogrammiersprache bin ich auf das pygame-Framework gestosse [...]
[...] llen.Da mir Excel suspekt ist, ich mich damit auch nicht sonderlich gut auskenne und ich vor Kurzem begonnen habe, mich für Python zu interessieren, habe ich [...]
[...] Well, the new year already began. Last year I’ve learned [[CSharp C#]], the year before I got into Python and JavaScript/PHP the year before that. This year I’ll dig into Lisp. [...]Post a Comment