Drüben auf /. gab’s heute die Nachricht Making CAPTCHAs Even Harder With 3-D Models. Darin wird eine Methode beschrieben, die beliebige 3D-Modelle in einer Szene kombiniert und dann den Besucher um die Lösung einer Aufgabe bittet, die mit der Szene zu tun hat (natürlich). Mehr dazu auf der in der Nachricht verlinkten Seite.
Das ist eigentlich ganz witzig, weil – wie ich meine – schwerere Captchas es nur für Menschen schwerer machen Informationen auszutauschen. Die Captcha-Lösungen, die bisher existierten waren ja schon schwer genug – zumindest wäre ich schon bei vielen meiner Lösungen als ‘nicht menschlich’ deklariert worden, weil ich die blöden Ziffern nicht ent-ziffern konnte. Aber einem Spammer ist es doch schnurz egal, wenn er ein Captcha mal nicht knackt. Dann halt ein anderes ein andermal. Jedoch, wenn mich als Blogbesucher, der nur seinen kleinen bescheidenen Kommentar zu einem Sachverhalt abgeben möchte, der Blogbetreiber mit einem solchen – auch für mich rechenintensiven – Spamschutz erschlägt, dann wird er halt keinen Kommentar von mir bekommen.
Jeder, der mit Spammern zu tun hat weiss, dass es diesen nicht auf Qualität ankommt, sondern dass reine rohe Gewalt zum Einsatz kommt. Gleich die ersten Kommentare im oben verlinkten Slashdot-Artikel weissen darauf hin, dass auch solche Captchas geknackt werden können, wie das bei Alp bereits beschrieben wurde: Setze einem Pornoabhängigen das Captcha, das du automatisiert knacken möchtest, vor und er knackt es für dich. Dann verwendest du die menschliche Lösung des Pornoabhängigen auf der Seite, die dich interessiert. Et voila.
Einer der Kommentare auf /. bringt es – für mich – auf den Punkt:
Show them the acronym, CAPTCHA. If they don’t cringe, they are obviously non-human.
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