Für das Bearbeiten von XML habe ich einen kleinen, schnellen Texteditor gesucht, der Dateien als utf-8 speichern kann. Bei PSPad bin ich fündig geworden. Dieser Editor validiert zwar das XML nicht, aber für kleine Änderungen reicht es. Außerdem könnte man mit dem eingebauten Tidy das XML zumindest auf Wohlgeformtheit testen.
Inzwischen verwende ich PSPad auch zum Python- und PHP-Hacken. Umfassendes Syntax-Highlighting hilft hier.
Weitere Features, die ich häufig nutze, sind:
- Eingebautes diff
- Suchen und Ersetzen in mehreren Dateien
- Einrücken und Ausrücken(?) von ganzen Textblöcken mit Keyboard-shortcut
- Apropos: Keyboard-shortcuts können individualisiert werden
- Wechsel zwischen verschiedenen Encodings (ANSI, ISO8859, UTF-8)
- Zeilennummerierung, Zeilenumbruch
- Markieren der entsprechenden öffnenden/schließenden Klammer zu der Klammer, die am Cursor ist
Features, die ich nicht häufig verwende, die aber erwähnt werden sollten:
- eingebauter Hex-Editor
- Umrechnung von Zahlenformaten (hex – oct – dez – bin)
- Macros
- Rechtschreibprüfung
- einiges HTML und CSS-Zeugs
- Google-Suche (öffnet Browserfenster)
- Einbinden eines Compilers
Also: PSPad ist superpraktisch und – übrigens – umsonst.





{ 4 } Comments
Der Meinung des Autors kann ich mich nur anschließen. Ich war auf der Suche nach einem kostenlosen Editor, um die Template-Dateien von WordPress zu bearbeiten. Dabei stieß ich ebenfalls auf PSPad und setze diesen seit dem auch noch weiterhin ein. Vor allem sehr praktisch ist die Erweiterungsmöglichkeit durch Plugins, die man zudem auch noch kostenlos im Internet herunterladen kann. Das mach die Sache noch interessanter und praktischer.
Nun, den Blogeintrag habe ich 2005 geschrieben. Inzwischen ist PSPad zwar immer noch installiert, aber ich verwende hauptsächlich – auch auf der Arbeit – Emacs.
Dazu gibt’s Blogeinträge und eine große Wikiseite.
Was mir an Emacs enorm gefällt sind (u.a.): das leichte Erstellen und Verwalten von Macros, die enorme Konfigurier- und Erweiterbarkeit – es gibt eine riesige Menge von Erweiterungen und man kann ‘leicht’ selbst eine schreiben (ggfs. in ELisp), Org-mode, Subversion-Integration, IDO, man kann praktisch alles über die Tastatur erledigen – Maus nicht benötigt, interaktive Entwicklung von Python – Lisp – Clojure, unglaublich umfangreiche Möglichkeiten Text (und Programmcode, XML) zu manipulieren.
Inzwischen habe sogar in Eclipse und VisualStudio die Emacs-Keybindings aktiviert (auch wenn die nicht 100%ig sind).
Aber ich gebe zu, die Hürde beim Umstieg auf Emacs ist ziemlich hoch. Meiner Meinung lohnt es sich aber – absolut.
Ich hatte früher ebenfalls PSPad benutzt, da ich aber öfters Aktionen über mehrere Zeilen hinweg vornehmen muss, war ich es eines Tages leid mit den Unzulänglichkeiten der Basis Editor-Komponente von PSPad herumzuschlagen. Zum Glück habe ich nach langer Suche HippoEDIT gefunden und kann den nur empfehlen. Ich bin noch in der Ausbildung und versuche gerade eine Fan-Page zu HippoEDIT zuerstellen. Auf meiner Homepage findet ihr noch nicht viel aber zumindest einen Discount Code für einen Preisnachlass für HippoEDIT. Danke für deinen Blog Steffen, hab’ hier schon so manchen Tipp gefunden
Bisher war ich nur stiller Leser, weil ich mich nie getraute habe selbst mal zu schreiben, doch jetzt durch meine Ausbildung bin ich viel mehr in dieses ganze WEb Thema reingekommen
Hallo Stephan, schön, dass du dich getraut und einen Kommentar geschrieben hast.
Wie wär’s, wenn du auf deiner Homepage noch direkt einen Link zur Seite von HippoEDIT hinzufügen würdest – das fänden deine Besucher sicherlich praktisch.
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