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Star Wars. Episode 3. Digital.

Yoda, fighting spirit

Am Sonntag war ich mit Josef in Episode 3. Nicht in einem ’normalen‘ . Nein. Wir waren in einem Kinosaal mit Digitalprojektor. Das bedeutet, dass man den Film sehen kann, wie er gedreht worden ist, digital nämlich. Natürlich soll diese Projektionsweise noch weitere Vorteile haben. Größere Schärfe, Farben mit mehr Kontrast. Wir hatten den Eindruck, dass das stimmt. Allerdings ist das ohne einen direkten Vergleich wirklich schwer zu sagen. Auf jeden Fall waren die Bilder gestochen scharf. In Bayern hat bisher übrigens nur das Cinecitta in Nürnberg digitale Projektoren.

Jetzt zum Film. Der größte Spoiler vorweg: Anakin Skywalker wird Darth Vader…

Die Weltraumschlacht zu Beginn ist beeindruckend. Wirklich sehr gut gemacht. Was die Computertechnik angeht ist der Film sicherlich allererstesahne. Generell sind alle Kämpfe gut, auch die mit echten Schauspielern. 😉 Am meisten gefallen mir aber die Szenen mit Yoda. Auch in Episode 3 lässt Yoda wieder einige Kracher los.

Ich möchte gar nicht näher auf die Handlung eingehen. Ein Punkt, der mir aufgefallen ist, sei jedoch erwähnt. Die beiden größten Tragödien, wie ich meine, im Film entstehen, meiner Meinung nach, durch Verblendung: Da ist zum einen die Liebe zu Padme, die Anakin erst zu Darth Vader werden lässt. Schlußendlich schließt er sich ja den Sith an, damit er Padme vor ihrem von ihm vorhergesehenen Tod retten kann. Es ist auch bemerkenswert, dass Anakin anscheinend nicht weiss, woran Padme sterben wird, aber er ist sich ganz sicher, dass nur die Fähigkeiten, die er mit Hilfe der dunkle Seite erwerben kann, sie retten wird. Der Schluss enthüllt, warum Padme stirbt. Tja, hätte Anakin das früher gewusst…

Die zweite Verblendung ist die Liebe zur Republik, die Anakin hegt. Es ist eine unreflektierte, unkritisierte Liebe. Sie verblendet ihn, macht ihn blind für die Falschheit des Kanzlers.

Ein letzter interessanter Punkt, der mir aufgefallen ist, ist die brutale Härte von Obi Wan gegenüber dem brennenden Anakin. Anstatt dem langen Leiden des verstümmelten Anakin ein schnelles Ende zu bereiten, was das Mitleid und die Barmherzigkeit eines Jedi wohl gebietet, lässt er ihn brennend, dem scheinbar sicheren Ende übergeben, zurück. Dumm gelaufen. Hätte Obi Wan den armen Skywalker von seinen Qualen befreit, von einer Heilung war nicht mehr auszugehen, hätte das einige spätere Probleme erspart. Ironie des Schicksals.

Jetzt noch ein richtiger Kritikpunkt. Der Übergang von Anakin zur dunklen Seite der Macht ist irgenwie gekünstelt. Ich würde den endgültigen Übergang dort ansetzen, wo Mace Windu von Anakin getötet wird, der den Kanzler schützen möchte. Dieser Überlauf zur dunklen Seite fühlt sich nicht gut an und ist nicht sonderlich glaubhaft…

So, das war’s von meiner Seite. Es gibt soviele Reviews, dass ich bei meiner hier enden möchte. Es bleibt folgendes zu sagen: Ein sehr gute Film mit tollen (computeranimierten) Bildern, tollen Kampfszenen und coolen Dialogen. Yoda rulz!

Wenn du so überzeugt von deiner Macht, warum schon gehen du?

{ 1 } Comments

  1. Anonymous | 2007/7/13 at 10:34 | Permalink

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{ 1 } Trackback

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