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Rechnen mit zwölf Fingern

count: one!

Beim Durchgehen der letzten noch offenen Tabs (von ehemals ca. 100), bin ich auf eine Seite gestoßen, die sich – kurz – mit den Vorzügen des Dutzends beschäftigt. Dem Rechnen mit der Basis 12 also: Base 10: Is it all its made out to be?

Es ist schon interessant, wie viele verschiedene Metriken es gibt (auf der Seite gibt es Links). Die Vorteile einer Vereinheitlichung haben die alten Chinesen schon vor zweitausend (oder so) Jahren entdeckt: Mit einem einheitlichen Masssystem lassen sich Zölle viel einfacher berechnen… 😉

Für mich liegt die Annahme nahe, dass Menschen quasi von Natur aus in einem Zahlensystem zur Basis 10 rechnen, weil das anatomisch irgendwie nahe liegt. Dem ist aber wohl nicht so. Zumindest sind alte Systeme nicht auf die Zeh(e)n ausgelegt. Vielmehr scheint es so, dass man früher eher darauf bedacht war, dass man leicht rechnen kann. Die 12 beispielsweise teilt sich recht schön durch 2, 3, 4 und 6. Die 10 lässt sich nur schön durch die 2 und die 5 teilen.

Wahrscheinlich verursacht der Taschenrechner auch hier eine gewisse Degeneration.

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