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Schnittstellen, Abstraktion und Parkhäuser

Chaos Parkplatz

Ein Parkhaus ist zum Parken von Autos da. Man will einen Stellplatz für sein Auto haben. Man möchte nicht: Rumfahren, Stellplatz suchen, Treppen steigen. Eine gute Abstraktion eines Parkhauses ist also zu sagen, dass es ein Gebäude ist, in dem Autos geparkt werden können. Nicht mehr. Nicht weniger. Wie trivial das klingt und wie stressig das in der Realität manchmal wird. Anstatt vieler Interaktionen (und Stressmöglichkeiten) mit und in einem Parkhaus besitzt das abstrahierte Parkhaus nur noch eine Interaktionsmöglichkeit, eine Schnittstelle: Auto -> Reinfahren (und später: Bezahlen).

In Dresden gibt es ein solches Parkhaus mit sehr interessanter Technik. Das Parken ist vollständig automatisiert. Man fährt das Auto in einen kleinen Raum (wenn ein Platz frei ist) und löst ein Ticket. Den Rest erledigt das vollautomatische Parkhaus: Mit Hilfe von Aufzügen wird das Auto im Gebäude verstaut. In der Zwischenzeit ist der Autofahrer bereits in der Stadt. Bummeln oder so. Wie praktisch. Und abstrakt. Mehr dazu auf Parkhaus Hauptstraße. Die dort verlinkte Animation macht die Funktionsweise deutlich.

Ich denke, ich werde mir demnächst mal Dresden anschauen fahren…

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