Nach den Fleischskandal-Berichten im Oktober 2005 um eine Deggendorfer Firma und den Gammelfleisch-Funden hat es erneut einen eklatanten Hygiene-Verstoss bei der Verarbeitung von (Wild-)Fleisch gegeben.
“Ach, nix neues!” höre ich Sie sagen. Jedoch haben diesesmal die Behörden scheinbar monatelang von diesen Mißständen gewußt – aber nicht gehandelt. Nun sind die ersten “Köpfe gerollt”: der Regierung von Niederbayern wurde die Leitung der Untersuchung des Falles entzogen – aus Gesundheitsgründen, wie es heisst…
Neben besseren Kontrollen müssten auch die Strafen für deratige Fußtritte gegen das Lebensmittelgesetz drastisch erhöht bzw. verschärft werden. Ich hätte da auch schon eine Idee: die Verursacher, Anstifter und Mittäter solcher “Machenschaften” sollten als Strafe dazu verpflichtet werden, unter notarieller Aufsicht die gesamten noch auffindbaren vergammelten Lebensmittel, die diese als “für den Menschen verträglich” in Verkehr brachten und bringen wollten, zu verzehren. Und wenn sie dabei zum Kotzen nicht mehr aufhören! Aber diese Leute sollten all das, was sie anderen unterjubeln versuchten, selbst schlucken lernen! Vielleicht gibt es ja dann keine “Nachahmer” mehr?! Einer meiner Lieblingssprüche paßt hier sehr gut:
Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte!





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[...] emerentia schrieb:Nach den neuesten Gammelfleisch-Berichten aus Bayern kann ich mich meinem früheren Eintrag nur anschließen. Das Pikante daran ist, dass der o.g. Eintrag selbst gut einen Monat nach den erswten Ermittlungen zum aktuellsten Gammelfleisch-Skandal erschienen ist. Allerdings haben damals Mannheimer Ermittler ihre Ergebnisse an die entsprechenden oberbayerischen Behörden weitergeleitet, da die Münchner Firma Lieferant des Mannheimer Ekelfleisches war. Tja, und was haben die in München gemacht? Nix. [...]
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