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Blick in die Unendlichkeit: U-Bahnfahren in München

Ich finde die neuen U-Bahnen in München (vom Typ C) optisch sehr interessant: Die einzelnen Abteile sind nicht voneinander abgetrennt, man kann also von hinten nach vorne (oder umgekehrt) gänzlich durchgehen und – für diesen Blogeintrag wichtiger – durchschauen. Wenn man ganz vorne (oder hinten) steht, kann man also bis ans andere Ende der Bahn schauen.

Auf der gesamten U-Bahnlänge befinden sich vertikale Haltestangen, die in einem Bogen von oben an den Seitenwänden in Richtung Boden führen. In der Mitte zwischen den gegenüberliegenden Türen befinden sich ebenfalls Haltestangen. Ich werde davon sicherlich mal ein Bild machen…

So entsteht eine Regelmäßigkeit, die auf 75m – oder wie lang so eine Bahn ist – den Eindruck entstehen lässt, als blicke man in einen unendlichen Spiegel. Irgendwie ist es schwierig wahrzunehmen, dass es in all der Regelmäßigkeit Unterschiede gibt.

Anhand der Durchgängigkeit kann man auch gut die Streckenführung beobachten. Dadurch, dass die einzelnen Abteile praktisch nahtlos miteinander verbunden sind, kann man schön mitverfolgen, wie sich die U-Bahn mal nach links, mal nach rechts windet. Mal einen Hügel erklimmt, mal einen hinunter gleidet.

Also: Beim nächsten Münchenbesuch eine U-Bahn vom Typ C probefahren! 😉

{ 7 } Comments

  1. Emerentia | 2006/2/7 at 09:52 | Permalink

    Nicht nur die neuen U-Bahnen sind so, auch die „neuen“ S-Bahnen (Baureihe 423) in München sind so gebaut, dass man von vorne nach hinten durchgehen / -schauen kann. Die S-Bahnen verkehren allerdings schon einige Jahre… Beim nächsten Münchenbesuch lohnt es sich daher ruhig mal, die sog. „Stammstrecke“, z.B. vom Hauptbahnhof zum Ostbahnhof mit der S-Bahn zu befahren 🙂

  2. Steffen | 2006/2/7 at 11:00 | Permalink

    Danke für den Hinweis. Werd‘ mal schauen, ob ich am nächsten Münchenwochenende dazu komme…

  3. Barbara | 2006/2/8 at 05:05 | Permalink

    …ich frag mich ja nur, was ihr so auf der Arbeit tut…

  4. Steffen | 2006/2/8 at 07:46 | Permalink

    Du meinst wegen der Uhrzeit, zu der unsere Einträge entstanden? Danke für den Hinweis!
    Damit deutlicher wird, wann die Kommentare entstehen (Tag/Nach) habe ich das Format jetzt von „F jS, Y at h:i“ auf „on Ymd at H:i“ geändert. Das erspart mir das englische Post/Ante-Anhängsel und die englische Monatsbezeichnung. Außerdem ist „Ymd“ more geeky… 😉
    Wie du dadurch sehen kannst, habe ich meinen Eintrag um 23Uhr verfasst. Für Clemens bleibt deine Frage jedoch gültig… >;->

  5. Emerentia | 2006/2/8 at 11:52 | Permalink

    Und ich war noch gar nicht auf der Arbeit 🙂 Ich fang doch erst so gegen 10 an… zumindest am Dienstag war das so 😉

  6. Dirk | 2006/2/23 at 09:39 | Permalink

    … Du hättest ja verraten können, daß Du in München bist, dann wäre sicherlich ein Kaffee drin gewesen.

    Sicherlich ist es schön, daß man durch die ganze U-Bahn gehen kann. Allerdings gehören für mich die alten U-Bahnen einfach zu meiner Vorstellung von „München“. Genauso übrigens, wie das lieblose „Zurückbleiben“ kurz bevor die Tür schon fast geschlossen ist…

  7. Steffen | 2006/2/24 at 12:10 | Permalink

    Hallo Dirk,
    ich bin praktisch jedes zweite Wochenende in München und besuche dort meine Barbara. Eine Terminfindung sollte möglich sein. 🙂 Dann bist du (auch mit Anhang) gern auf einen Kaffee eingeladen. Barbara macht einen ganz leckeren Kaffee.

    Wenn du die alten Münchner U-Bahnen gut findest, kannst du ja mal in Nürnberg U-Bahn fahren und dir bei den U-Bahnstationen einfach vorstellen, dass es Münchner Stationen sind. Soweit ich weiss hat Nürnberg von München einige alte U-Bahnen übernommen…!?

    Und so lieblos finde ich das „Zurückbleiben“ gar nicht. Zumindest am Oktoberfest ist das ab und an recht originell und individuell. Da gibt’s an den Bahnsteigen dann sogar extra Sitzgelegenheiten (erinnern mich an Throne) für die „Zurückbleiben“-Sprecher, die das den ganzen Tag machen.

    Und so lieblos wie das in Nürnberg zur Zeit erprobte automatische Türenschließen kann ein münchnerisch-rustikales „Zurückbleiben“ gar nicht sein. 🙂 In Nue gibt es nämlich in einigen Bahnen gar keine Menschenstimmen mehr, nur noch ein Piepen und Blinken und dann geht die Tür zu.

{ 1 } Trackback

  1. […] In Blick in die Unendlichkeit: U-Bahnfahren in München habe ich auf eine interessante visuelle Eigenheit einiger öffentlicher Verkehrsmittel in München aufmerksam gemacht. […]

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