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Freiheit, die ich meine

Vor langer Zeit, damals ging es um das Rauchenaufhören, wurde mir folgende Weisheit nahegelegt:

Frei ist, wer nicht tun muß, was er tun kann.

Nach der erfolgreichen Suchtbekämpfung ist für mich dieser Spruch zu sowas wie einem Motto geworden.

Interessanterweise lassen sich aus dem Spruch zwei Tatsachen ableiten:

  1. Man kann Freiheit maximieren, indem man weniger tun muß. ‚Müssen‘ ist erstmal ein Wille, der von außen aufgezwungen wird. Es kann sich aber auch um ein endogenes Müssen handeln. Wie oben angesprochen wäre eine Sucht ein solches Müssen. Und das wussten schon die alten Philosophen, dass wenn man weniger will, man glücklicher sein kann.

    Wem das Seine nicht ausreicht, der ist arm, und wenn er der Herr der Welt wäre.(Epikur)

  2. Man kann Freiheit maximieren, indem man mehr tun kann. Der Erwerb von Fähigkeiten erhöht also die Freiheit des Einzelnen. Nur kurz sei erwähnt, dass Können durchaus eine qualitative Komponente enthählt, die ich für wichtig halte. Oft habe ich beispielsweise Leute von sich behaupten hören, sie können eine ausländische Sprache sprechen und dann reichte es gerade einmal das Essen zu bestellen und die Rechnung zu verlangen.

Oft ist ein Müssen (bzw. ein Wollen) die Motivation, etwas zu lernen. Eine interessante Wechselbeziehung…

Wollen. Können. Machen.

{ 3 } Comments

  1. chris | 2006/5/26 at 06:46 | Permalink

    Von wem ist denn das erste Zitat: Frei ist, wer nicht tun muß, was er tun kann. ??

  2. admin | 2006/5/27 at 12:32 | Permalink

    Eine Quelle für das Zitat kann ich nicht angeben. Eine Recherche im Netz hat auf Wikiquote: Freiheit ein (naja) ähnliches Zitat von Jean-Jacques Rousseau ergeben:

    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

  3. chris | 2006/5/27 at 04:14 | Permalink

    naja danke trotzdem

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