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OLPC – One Laptop Per Child

Auf die OLPC (One Laptop Per Child)-Initiative bin ich zum ersten Mal aufmerksam geworden bei einem meiner Streifzüge durchs Netz auf der Suche nach Neuem in Sachen Python.

Diese Woche wurde das Projekt wieder brandaktuell ins Gedächtnis gerufen: Why you should buy an OLPC XO Laptop. Bis zum 29. November kann man für 400 US$ einem Kind in einem Entwicklungsland einen solchen Laptop finanzieren. Und bekommt ein weiteres Laptop-Exemplar selbst.

Als ich mich gerade zu dieser nicht ganz uneigennützigen charitativen Maßnahme durchgerungen habe, musste ich feststellen, dass das Give 1 Get 1-Programm nur für Nordamerika gilt. Autsch.

Es gibt Möglichkeiten (per mail forwarding) auch in Europa an das Teil zu kommen (auch: How to G1G1 XO-1 in Europe, Asia, Africa & Americas). Aber da ist mir der Aufwand dann doch zu groß. Schade.

Das Projekt ist – auch technisch – sehr interessant. Das Laptop bietet Features wie eine 200 dpi-Monitorauflösung, Wireless Lan, es läuft auf einem abgespeckten , hat einen enorm geringen Stromverbrauch, man kann es programmieren, man kann damit Emails und News lesen, etc… Das oben bereits verlinkte Why you should buy an OLPC XO Laptop bietet ausführliche Informationen.

Die Idee hat mich an das Buch Diamond Age von Neal Stephenson erinnert: Kurz zusammengefasst geht es darin um ein Weisenkind, der die „Fibel“ in die Hand fällt und dadurch eine gute Schulbildung und Erziehung erhält. Die Fibel ist ein in Nanotechnik realisiertes, adaptives Lernsystem. So ganz grob. Auf diese Assoziation sind auch schon andere gekommen: More About OLPC on 60 Minutes. Das Buch ist in jedem Fall empfehlenswert.

Weitere Links habe ich im Wiki zusammengetragen: OneLaptopPerChild

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