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Update auf Emacs 23.1 (von 22.3): Updaten wie es sein sollte…

floating GNU

Ich war ein wenig nervös als ich nach der Lektüre einiger Texte (u.a. emacs 23 has been released!) zu den Features in Emacs 23 feststellte, dass ein – ich war auf Version 22.3 – angeraten war.

Updates haftet für mich immer der Geruch von Ärger und „es dauert dann doch länger, als man dachte“ an, daher war ich gespannt, wie sich das mit Emacs verhält. Habe ich schon erwähnt, dass es mein erstes -Update war?

Unter den neuen Features ist natürlich besonders die verbesserte Unicode-Unterstützung hervorzuheben (in dessen Geschmack ich inzwischen durch den Hinweis gekommen bin, dass eine Datei scheinbar in einem falschen Encoding gespeichert war – samt Sprungmöglichkeit zu den nicht mit utf-8 kodierbaren Zeichen). Ein anderes nettes Feature, das ich gleich aktiviert habe, ist die Frame-Transparenz. Geeeeek!
Und das Navigieren mit C-n / C-p anhand von ’screen lines‘ ist auch sehr praktisch…

Naja – der geneigte Leser ist zwischenzeitlich sicherlich schon gespannt, wie eigentlich das offensichtlich inzwischen erfolgreiche Update verlaufen ist…

Ich hatte schon bei der Erstinstallation eine versionsunabhängige Junction ('emacs') auf das versionsabhängige Programmverzeichnis ('emacs-22.3') angelegt.

Somit blieb – man muss mir glauben – nur das Entpacken der neuen Version in das entsprechende Unterverzeichnis emacs-23.1 und das erneute Anlegen der Junction – diesmal auf das Verzeichnis der neuen Emacs-Version.

Der erste Start von Emacs 23.1 verlief ohne Probleme. C-h e brachte auch keine offensichtichen Probleme zum Vorschein.

Soweit ich das nach einem Tag arbeiten mit der neuen Version beurteilen kann, funktioniert alles. Einige Windows (meist Hilfe-Fenster) „splitten“ sich jetzt nicht mehr vertikal, sondern horizontal – sicherlich eine neue default-Einstellung, die aber nicht weiter stört.

Das einzig „seltsame“ ist die Meldung „Object vanished when the Pymacs helper was killed“ – die ich interessanterweise beim Arbeiten mit org-mode erhalte. Python hatte ich heute nicht angefasst.

Vielleicht hat Pymacs tatsächlich Probleme mit der neuen Version – was mir aber nichts ausmacht, weil ich die Python-Unterstützung in Emacs zur Zeit nur gelegentlich nutze.

Ebenso bei gelegentlich werde ich mich um diesen Fehler kümmern und hier dann meine Erkenntnisse kundtun.

Ach ja: M-x butterfly funktioniert!

Real programmers set the universal constants at the start such that the universe evolves to contain the disk with the data they want.

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