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Onkel Enso, Mr. SlickRun und der Executor

winKey

Ich bin ja ein absoluter Fan von AutoHotkey. Praktisch jede Kombination von Windows-Taste mit STRG/ALT/SHIFT und einem zusätzlichen Zeichen auf der führt bei mir eine andere Aktion aus (meistens wird eine Anwendung – evtl. mit bestimmten Parametern – gestartet).

Das führt dazu, dass Kollegen, die an meiner Maschine tätig werden, verdammt aufpassen müssen, dass sie nicht versehentlich die Windows-Taste drücken. 😉

Außerdem führt das dazu, dass ich für die weniger häufig verwendeten Tastaturküzel eine Liste neben dem Monitor liegen habe.

Sprich: für viele Tastaturkürzel habe ich eine gute Eselsbrücke (beispielsweise startete früher Win+q Visual SourceSafe (Q für „Quatsch“ – im Sinne von „funktioniert nicht – ist Quatsch das überhaupt zu benutzen“). Für viele andere Aktionen habe ich keine gute mnemonische Verknüpfung zum aktivierenden Tastaturkürzel.

Also habe ich nach einer anderen Lösung gesucht. Die sogenannten Application Launcher schienen ein guter Ansatz. Zumal ich seit der intensiven Nutzung von emacs ein absoluter Tastaturjunkie geworden bin. Möglichst jede Aktion sollte über die Tastatur auszuführen sein – die Maus wird eher selten benutzt.

Beim Googeln zum Thema „Application Launcher“ kommt man schnell auf Launchy, Humanized Enso oder SlickRun.

Launchy ist bei vielen der Favorit. Ich hab’s noch nicht ausprobiert, weil ich auf Enso gestoßen bin: sehr durchdacht und – hübsch. SlickRun hatte ich – parallel zu Enso – bis Anfang letzter Woche installiert.

Bei Enso hat mich gestört, dass ich es nicht hinbekommen habe, eigene Kürzel selbst zu hinterlegen: Konkret kann man wohl nur die Kommandos Open und Open With erweitern – da geht es aber nur um Anwendungen bzw. Dokumente. Ich will aber Parameter und Ausführungsort beeinflussen können.

Was bei Enso sehr gut funktioniert – die Autovervollständigung – hat mich bei SlickRun enttäuscht. Die Einstellungsmöglichkeiten (Parameter, Ausführungsort und noch viel mehr) haben mich auf der anderen Seite aber überzeugt.

Anfang dieser Woche hat mich die mangelhafte Autovervollständigung dann doch so gestört, dass ich auf Alternativensuche gegangen und fündig geworden bin: Executor.

hat eine ansprechende Oberfläche, umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten und eine funktionierende Autovervollständigung: Nicht nur bei der Eingabe der ersten Buchstaben (oder irgendeines zusammenhängenden Teils) eines Kürzels wird eine Liste von möglichen Vervollständigungen angezeigt – auch wenn einzelne Buchstaben aus dem Kürzel eingegeben werden, wird fündig.

Also findet nicht nur fire den Mozilla Firefox, sondern auch fif.

Weitere Links zu weiteren Informationen gibt’s im Wiki unter AppLauncher.

{ 1 } Comments

  1. Horoskope | 2010/2/3 at 12:36 | Permalink

    Ganz so verrückt nach den Tastaturkürzeln bin ich zwar noch nicht, aber ich mußte bei den ersten Sätzen ihres Berichtes doch schmunzeln – kommt mir bekannt vor….Bis jetzt hab ich nur SlickRun ausprobiert, bin damit aber nicht besonders gut zurecht gekommen. Nach ihrer Empfehlung hier werde ich mich mal Executor widmen und sehen, ob das für mich geeignet ist. Deshalb erstmal insoweit: danke 😉

{ 1 } Trackback

  1. Reisebüro | 2010/2/1 at 07:46 | Permalink

    […] DenkZEIT : Onkel Enso, Mr. SlickRun und der Executor […]

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