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Linkadoatscherscheren (Linkshänderscheren)

Als Vater eines Linkadoatschers (d.h. Linkshänders) durfte ich mir heute wieder anhören, dass diese Linkshänderscheren überflüssig seien, weil 80% aller Scheren für beide Seiten geeignet sind, da es allein auf den Schliff ankäme.

Das ist richtig. Genauso richtig wie die Aussage, dass man mit einem Hammer Schrauben einschlagen kann.

Für all diejenigen meiner hochverehrten Leser, die nicht aufgrund von übersteigertem Expertentum dumm sterben wollen, nachfolgend und für jetzt und immerdar ein Auszug aus der gesamten Wikipedia-Wahrheit:

Scheren: Der kritische Punkt bei der Schere ist die Anordnung der Klingen. Um präzise schneiden zu können, muss die Innenseite der oberen Schneidekante dem Auge zugewandt sein, andernfalls muss man sich über die Klinge beugen um die Schnittlinie gut sehen zu können. Diese Anordnung kommt auch der Anatomie der menschlichen Hand entgegen: Die Klingen werden so beim Schneiden zusammengepresst, wohingegen sie bei umgekehrter Anordnung eher auseinandergedrückt werden. Darüber hinaus sind die Grifflöcher oft ergonomisch an die Form der rechten Hand angepasst.

Wer seinem linkshändigem Kind also etwas Gutes tun will, der besorgt eine Linkshänderschere.

nuff said

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