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Baumhausbau zum Mitfiebern – Teil 3 – Auf in den ersten Stock oder: fächrige Verbretterung

Gestern bin ich nach einer Woche Arbeit an Dachkonstruktion und -Brettern damit fertig geworden.

In dieser Serie zu Mitfiebern sind wir allerdings erst beim ersten Stock, oder wie ich ihn nenne – der Plattform.

Erstmal musste entschieden werden, wie die Querriegel an den Standpfosten befestigt werden sollten.

  1. Zunächst ist da die mMn klassische Baumhausbefestigung von außen mit Überständen an allen Seiten.
  2. Dasselbe könnte man von innen machen. Die Bodenbretter müssten weniger Raum überspannen und wären dadurch stabiler. Außerdem könnte man die Wandbretter leicht so anbringen, dass die runden Standpfosten gut zu sehen wären.
  3. Dann könnte man die Querriegel genau zwischen die Standpfosten einpassen. Keine Überstände. Wegen dem nötigen möglichst exakten Einpassen aufwendig. Aber filigran, schön.
  4. Schließlich könnte man die Querriegel (egal ob von innen oder von außen angebracht) nicht einfach platt gegen die Standpfosten schrauben, sondern im Blockhausstil halbrund ausarbeiten – was einen weit besseren Form- und damit Kraftschluss zur Folge hätte, als die anderen Befestigungsmethoden. Mit dieser Möglichkeit habe ich mich einige Zeit beschäftigt. Youtube durchstöbert, inspirieren lassen und überlegt. Zwei Dinge sprachen für mich dann gegen dieses Vorgehen: sehr großer Aufwand beim Übertragen der Rundungslinie von den Standpfosten an die Querriegel. Der Fachmann nimmt dafür den sogenannten Scriber, für den ca. 200 Euronen zu löhnen wären. Selbst wenn ich das hinkriegte, müsste in die Querriegel diese Rundung noch reingeschnitten werden. Da hätte ich nochmal Aufwand und bestimmt einiges an Verschnitt.
mögliche Rundholzverbindungen

Schlussendlich nach einiger Überlegung und Kaffee mit meinen Hilfern habe ich mich für die erstgenannte klassische Art der Befestigung entschieden und bin auch im Rückblick noch damit zufrieden.

Verschraubung

Nachdem diese Querriegel also auf die beschriebene Weise befestigt wurden, wurde deren Oberseite mit dem (tollen) (neuen) (Flachwinkel-)Hobel auf eine erdparallele Ebene gebracht. Mit einem entsprechend langen (3m) Richtscheit ging das unerwarteterweise zügig.

doppelte Querriegel

Die Bodenbretter wurden dann fächerförmig angebracht, weil dem – aus Gründen meiner Ästhetik – die rechten Winkel in der Grundfläche fehlen.

Fächerblattform

Hier war besonders aufwendig jedes Brett auf Winkel zu schneiden. Und das Maßhalten mit dem Brettabschnitt, weil die Bretter knapp wurden und ich an diesem Tag nicht nochmal Holz holen wollte.

Zusammen mit Horst habe ich die Bodenlegearbeiten dann doch an einem Tag in sehr zufriedenstellenderweise beendet.

Wahrscheinlich werde ich zusätzlich zu dem bereits eingezogenen mittigen dritten Bodenquerriegel noch beidseitig davon Leisten anbringen um das Federn der Bodenbretter beim Drüberlaufen zu reduzieren. Ist nicht schlimm – aber da man was dagegen tun könnte, wird’s wohl gemacht werden.

The crew is on the platform.

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