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Baumhausbau zum Mitfiebern – Teil 8 – Was hoch kommt…

Nach dem Anbringen der Wände gab’s vom nur noch einen Weg nach unten – durch den freigelassenen Eingang.

Diese stark reduzierte Absturzmöglichkeit erlaubte es mir guten Gewissens ein wichtiges – für diese Bauphase vielleicht letztes – Baumhausfeature dauerhaft umzusetzen: Die Einstiegs- bzw. Aufstiegsmöglichkeit.

Die Idee zur konkreten Umsetzung hatte ich im Urlaub auf einem italienischen Spielplatz. Dort gab’s an einem Spielturm einen , der aus einer Platte mit halbrunden Löchern bestand.

Statt der blauen Kunststoffplatte habe ich zwei 5cm dicke Kiefernbohlen nebeneinander verschraubt, so dass der Aufgang knapp 70cm breit ist. Die Löcher sind an ihrer breitesten Stelle ca. 12cm breit – so dass auch ein Männerfuss (oder der Fuss einer besorgten Mutter) reinpassen würde.

Schablone

Nachdem eine entsprechend geformte Schablone gezeichnet, übertragen und ausgesägt war, ging das Aufzeichnen der auszusägenden Löcher relativ zügig.

Erstes ausgeschnittenes Loch

Ursprünglich sollten die Löcher gleich im Winkel ausgesägt werden – damit keine spitzen Kanten zur Oberfläche entstehen. Das stellte sich aber auf 5cm dicken Bohlen als schwierig heraus. Daher haben wir die Löcher erst gerade ausgeschnitten und dann mit der Raspel nachgearbeitet. Nach dem Raspeln dann noch mit 80er (oder 40er) Papier handgeschliffen und eine recht ansehbare Aufstiegshilfe war entstanden.

Loch nach Bearbeitung mit Raspel Alle Trittlöcher in den Brettern

Eine Herausforderung war dann wieder das Verschrauben des ziemlich schwerern Aufstiegs mit dem Baumhaus am oberen und einem im Boden verankerten Rundholz auf der unteren Seite. Und dem Bestimmen des passenden Abstands zwischen beiden Befestigungspunkten.

Das Rundholz am unteren Ende wurde mit zwei Gewindestangen, an denen jeweils an einem Ende eine Holzschraube angeschweist ist, im Boden befestigt. D.h. der Holzschraubenteil der Stangen wurde ins Holz geschraubt und die anderen Enden dann in den Boden gerammt.

Der ist mit 20cm Konstruktionsschrauben an Baumhaus und Rundholz verschraubt. Da wackelt nix.

Ein schickes Hanftau wurde oben oberhalb des Baumhauseingangs und am unteren Ende des Aufstiegs befestigt. Beim dadurch kontrollierten Abstieg kann man sich dann wie Luis Trenker am Matterhorn vorkommen – oder wie ein Huberbua – je nach Altersklasse.

Steffen Trenker und erste Baumhausbewohner

{ 1 } Trackback

  1. […] mit dem Aufstieg bin ich von dieser Vorgabe abgekommen. Da der Aufstieg doch recht strapaziert werden wird, habe ich […]

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