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Armeleutegrundhobel – A Poor Man’s Router

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Ist inzwischen schon einige Zeit her, dass ich in einem Video von Paul Sellers auf die Bauanleitung zu einem Poor Man’s Router gestossen bin.

Damals habe ich das als kurioses Projekt abgetan. Gut zu wissen, dass sowas geht, aber ohne Anwendungszweck für mich.

Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Beim händischen Ausstemmen einer Gratnut (ich werde gesondert mal darüber berichten) ging mir ein Grundhobel schon sehr ab.

Der Anleitung fast folgend habe ih deswegen in einen rumliegenden Eichenblock ein durchgehendes Loch in ungefähr 40° gebohrt – zuvor musste ich mir aber einen 12er Holzbohrer besorgen, der in die Aufnahme meiner nur bis 10mm öffnenden Bohrmaschine passte.

Ich hatte Paul so verstanden, das man bei einem 12er Stechbeitel (der die Klinge des Armeleutegrundhobels bildet) ein 12er, vielleicht sogar ein 10er Loch bohren soll.

Bei mir war’s jedenfalls so, dass der Beitel im Loch saß und ich ihn nur noch reinschlagen – nicht mehr aber raustreiben konnte. Also musste ich den Eichenblock aufsägen, um das Eisen wieder rauszubekommen. Soviel zur Übertragon von inchbasierten Anleitungen ins metrische System. ;-)

Da’s beim zweiten Block auch nicht anders verlief, habe ich das Selbstbauprojekt aufgegeben und mit einem von Veritas geliebäugelt. Der Bedarf war ja tatsächlich vorhanden. Meine Frau hätte mich in die Werkstatt umziehen lassen.

Gestern habe ich nochmal einen Versuch gestartet. Mit einem Stechbeitel, den ich extra zu diesem Zwecke erworben hatte (10mm) und einem 12er Loch in 4cm Multiplexplatte hat’s erfreulich gut funktionert. Meine erste Granut ist ausgehobelt.

Meine Frau weiß noch gar nicht, dass ich uns 140 Euro gespart habe ;-)

Das Loch ist zwar deutlich zu groß, fasst dadurch aber den Eichenkeil (nein, kein Übrigbleibsel der zerstörten Blöcke) so gut, dass das Eisen ziemlich fest arretiert werden kann. Es arbeitet sich zwar immer noch wieder lose – dagegen werde ich aber heute Abend noch was tun. Ich habe da schon eine Idee.

{ 1 } Trackback

  1. […] dem ersten Ausprobieren des selbstgemachten Armeleutegrundhobels sind mir drei Verbesserungsmöglichkeiten […]

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