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Bälle-in-der-Box: praktische Aufbewahrungsmöglichkeit für Kinderspielbälle (und Fahrradhelme)

Das Problem an dem bisher verwendeten Wäschekorb war, dass der , den man haben wollte, immer der unterste ist. Deshalb mussten die Kinder immer alle anderen, obenaufliegenden rausnehmen und wild in der Gegend rumschmeißen, um zu dem Ball da ganz unten zu kommen, der genauso rund wie die zuvor rausgeschmissenen ist und sich nur in einer mir nicht erschließenden Eigenschaft von den rausgeschmissenen unterscheidet.

Dem habe ich jetzt ein Ende gesetzt. Barbara hat mich auf ein Bild im Internet aufmerksam gemacht und mich um eine Umsetzung der bildlichen Vorlage gebeten.

Die Ballaufbewahrungsbox darf man sich als Kiste vorstellen, die mit ihrer Bodenseite an die Wand geschraubt ist. Der Boden fehlt – es reicht die Wand. An der offenen Seite gegenüber sind eingezogen, durch die man die Bälle rausholen kann.

Hey-ya – ein offizieller Auftrag. Da habe ich mich nicht zweimal bitten lassen.

Verbunden mit einem Schwiegerelternbesuch habe ich mir das nötige besorgt und schonmal grob zugeschnitten.

201405_Ballbox

Daheim habe ich dann die sägerauen Bretter einigermaßen glatt gehobelt. Wobei ich die Bretter absichtlich nicht vollständig glatt gemacht habe – ich mag diesen „“-Look – und auch nicht vollständig abgerichtet. Wobei letzteres ein präzises Arbeiten immer erschwert – es fehlen die rechten Winkel.

reclaimed lumber look

Nachdem ich mir die Abmessungen fertig überlegt hatte, ging’s ans Zurechtschneiden.

Der Kasten ist ca. 60 cm hoch, 35 cm breit und ebenso tief. Genau weiß ich das nicht – „make to fit, not make to measure“ 😉

Verschrauben

Die Oberseite habe ich ebenfalls offen gelassen – so kann man den Inhalt auch von oben bestücken. Bzw. reinwerfen. D.h. oben ist nur an der Vorderseite ein Brett angebracht, durch das die Gummiseile in Löchern geführt werden. Und an der Wandseite ist oben noch ein Brett quer, an dem der Kasten an die Wand geschraubt wird.

Bei diesen kleineren Brettern habe ich zum ersten Mal eine (englisch „“) zum der Stirnseiten verwendet – bzw. meinen (englisch „“) dazu umfunktioniert. Das hätte man schon früher gebraucht!

Stoßlade im Einsatz

Oberflächenbehandlung: natürlich .

Eigentlich war’s das schon. Insgesamter Zeitaufwand (von Brettbeschaffung bis ): ca. 5 Stunden.

IMG_1324

{ 2 } Comments

  1. Emerentia | 2014/5/25 at 02:02 | Permalink

    Sieht toll aus. Am Anfang konnte ich mir bei der Beschreibung noch nicht genau vorstellen, wie die Bälle-Aufbewahrungsbox aussehen soll. Aber nachdem ich das letzte Bild gesehen, war es dann klar.
    So eine ähnliche Konstruktion – auch speziell für Bälle – habe ich übrigens bei einigen Sport-Läden schon gesehen. Aber halt nicht so interessant gestaltet und beschrieben 🙂

  2. Steffen | 2014/5/26 at 08:22 | Permalink

    Danke!

    Da ich mich nicht so oft in Sportläden rumtreibe, verlasse ich mich auf deine bekanntermaßen ausgesprochen scharfsinnige Beobachtungsgabe. 🙂

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