(a) Würde man die Entfernung Erde-Mond auf einen Meter verkleinern, so würde in diesem Massstab die Sonne immer noch 15m entfernt sein. Der Mars wäre 12m weit weg. Der nächste Stern jedoch, Alpha Centauri nämlich, wäre demnach 140km(!) entfernt.
(b) Man stelle sich eine Tischplatte vor, deren Länge einen überschaubaren Zeitraum representiert, etwa 100 Millionen Jahre. Die Breite der Platte stellt den Durchmesser unserer Galaxis dar (100 000 Lichtjahre). Nun nimmt man ein Dutzend Konfetti-Schnipsel und wirft sie zufällig auf die Platte. Eines dieser Schnipsel soll jetzt ein Sternenreich representieren. So ein Sternenreich hat also eine zeitliche Ausdehnung von etwa 100.000 Jahren und umfasst einige Tausend Sonnen. Angenommen es kann solche Sternenreiche geben, deren Zivilisation sich so lange hält, und die sich soweit im All bewegt, dann ist anhand der Verteilung der Schnipsel leicht ersichtlich, dass es keinen Berührungspunkt zwischen den einzelnen Reichen geben muss, ja dass eine Berührung sogar höchst unwahrscheinlich ist. Dies trifft sowohl auf die zeitliche, als auch auf die räumliche Anordnung zu.
(c) Man stelle sich die seit der Enstehung des Universums vergangene Zeit wie folgt vor:
Die Entstehung liegt 1,5km vor uns (entspricht 15 Milliarden Jahren), dann ist die Erde 0,5km vor uns entstanden und den Menschen gibt es schon seit 1/20mm (!!). gesehen in “spacenight” auf br3 in einem Interview mit Wolfgang Jeschke, einem Herausgeber von Science Fiction am 3.Jan.2000
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