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"Eine kurze Geschichte von fast allem" von Bill Bryson

Cover von 'Eine kurze Geschichte von fast allem'

Besprechung

Mein erstes Buch von Bill Bryson. Will sagen: inzwischen habe ich noch ein weiteres gelesen (Picknick mit Bären). Was sagt das über Eine kurze Geschichte von fast allem aus? Es hat mir gut gefallen. Erstaunliche Fakten über naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und die seltsamen Eigenheiten so mancher wissenschaftlichen Größe. Der oft stundenlang am Bettrand sitzende Newton, um sich dann mit einem Stäbchen den Augapfel von hinten abzutasten. Wissenschaftler, die wichtige Erkenntnisse jahrzehntelang in einer Schublade verwahrten, damit sie niemand anderes wisse. Sir Kelvin, der bis Anfang des 20. Jahrhunderts das Alter der Welt fälschlicherweise auf ca. 100 Millionen Jahre bestimmte, die Evolution somit unmöglich machte und den Fortschritt auf diesem Gebiet etwas behinderte. Als letztes Kuriosum möchte ich noch die Alternativen zur Plattentektonik erwähnen, Erklärungen, wie verschiedene Arten sich auf den unterschiedlichsten Kontinenten verbreiten konnten: Am abstrusesten ist sicherlich die Brückentheorie. Brücken, die spurlos verschwunden sind. Dennoch war das mal eine wissenschaftliche Theorie. Resume: Absolut lesenswert. Warum nur 9 von 10 Punkten? Weil sehr viel Fakten enthalten sind. Meiner Meinung nach zu viele. Aber das ist Geschmackssache. Einfach mal selbst reinlesen...

Bewertung

9\10

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